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DEFAULT : Sportphysiotherapie
23.07.2009 06:30 (2388 x gelesen)

Physiotherapeuten - unentbehrlich in der Trainingsarbeit


Die Kälteanwendung im Spitzensport in Form von Kühlwesten, Eisbädern oder auch Kaltluft hat nicht erst in Peking Eingang in die physiotherapeutischen Maßnahmen gefunden.
Prof. Dr. Winfried Joch und Dr. Sandra Ückert (Münster/Dortmund) unterstrichen anhand von 200 internationalen Studien und eigenen Untersuchungen die Wirksamkeit von gezielter Kälteanwendung als eine Form der Thermotherapie vor, zwischen und nach Wettkämpfen. Minimal-invasive Eingriffe bei Wirbelsäulenerkrankungen und -verletzungen im Skisport präsentierte Dr. Richard Ibrahim (Bad Wiessee). Besonders wies er auf die gemeinsam mit Physiotherapeuten erarbeiteten Therapiekonzepte hin, die im Gesundheits- wie im Spitzensport die schnelle Wiedereingliederung des Patienten in sein Lebensumfeld ermöglichen.



BERICHT/533: Physiotherapeuten - unentbehrlich in der Trainingsarbeit (DOSB)


DOSB-Presse Nr. 41 / 7. Oktober 2008
Der Artikel- und Informationsdienst des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)

Physiotherapeuten - unentbehrlich in der Trainingsarbeit, 11. Jahrestagung in Oberursel mit 237 Teilnehmern
Von Olav Spahl

237 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur 11. Jahrestagung Sportphysiotherapie nach Oberursel gefolgt. Der erste Teil der Tagung galt der Nachbetrachtung der Olympischen Spiele. Dr. Martin Engelhardt (Osnabrück) fasste als leitender Orthopäde der Olympiamannschaft die medizinische Betreuung der deutschen Aktiven zusammen. Klaus Eder (Donaustauf) bedankte sich in seinen Ausführungen zur sportphysiotherapeutischen Versorgung der Olympiamannschaft bei allen 40 "Physios", die in Peking, sowie allen weiteren Kolleginnen und Kollegen, die im Heimatverein oder im Verband für die Gesundheit der Aktiven gesorgt haben. Ernährungsberater Hans Braun vom OSP Rheinland erläuterte die Zusammenhänge zwischen Regeneration, Nahrungszufuhr und Flüssigkeitsbilanz - eine Aufgabe, die in vielen Verbänden von den Physiotherapeuten mit abgedeckt wird.

"Lieber lasse ich den Co-Trainer zu Hause als den Physiotherapeuten", hob Michael Warm, Trainer der Volleyballherren des SCC Berlin, die Bedeutung der Physiotherapeuten in der Trainingsarbeit und Trainingsplanung hervor. Er berichtete von der Diagnostik, der Trainingsplanung und der stetigen Verbindung mit Arzt und Physiotherapeut, um Spieler individuell zu verbessern. Dr. Robert Schleip vom Institut für Angewandte Physiologie an der Universität Ulm stellte erstmals dargestellte dreidimensionale Bilder des muskulären Systems vor. Er zeigte Beispiele für Erkrankungen wie die "frozen shoulder" oder auch Rückenschmerzen, die er auf Veränderungen in den Muskelhüllen zurückführt und demonstrierte - selbst als Therapeut tätig - entsprechende Behandlungsmethoden. In seinen Studien ist es ihm gelungen, die Kontraktilität von Muskeln (Myofaszien) darzustellen, wofür er 2007 mit dem Janda-Preis ausgezeichnet wurde.

Die Kälteanwendung im Spitzensport in Form von Kühlwesten, Eisbädern oder auch Kaltluft hat nicht erst in Peking Eingang in die physiotherapeutischen Maßnahmen gefunden. Prof. Dr. Winfried Joch und Dr. Sandra Ückert (Münster/Dortmund) unterstrichen anhand von 200 internationalen Studien und eigenen Untersuchungen die Wirksamkeit von gezielter Kälteanwendung als eine Form der Thermotherapie vor, zwischen und nach Wettkämpfen. Minimal-invasive Eingriffe bei Wirbelsäulenerkrankungen und -verletzungen im Skisport präsentierte Dr. Richard Ibrahim (Bad Wiessee). Besonders wies er auf die gemeinsam mit Physiotherapeuten erarbeiteten Therapiekonzepte hin, die im Gesundheits- wie im Spitzensport die schnelle Wiedereingliederung des Patienten in sein Lebensumfeld ermöglichen.

Der Vorsitzende des DOSB-Lehrstabes "Sportphysiotherapie", Dr. Peter Lenhart (Starnberg), stellte gemeinsam mit dem Pantomimen Gerd Zietlow (Hannover) die Verbindungen zwischen Körpersprache, Emotion und Gesundheit dar. Der Fuß spielt für Lenhart in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle, da dieser Ausgangspunkt der nonverbalen Kommunikation ist und an ihm mögliche orthopädische Einschränkungen des gesamten Bewegungsapparates zusammenkommen. Dass Sportphysiotherapeuten einen besonderen Stellenwert im Kampf gegen Doping haben, verdeutliche Prof. Dr. Gerhard Treutlein vom Zentrum für Dopingprävention in Heidelberg. Durch das enge Betreuungsverhältnis seien sie zwar einerseits gefährdet an Doping mitzuwirken, andererseits aber auch in der Lage, Einfluss auszuüben und Doping zu verhindern.

Im nächsten Jahr wird der DOSB die 1.000. Lizenz "Sportphysiotherapie" vergeben. Von der ersten Stunde im Jahr 1980 an bis hin zum Weiterbildungsjahrgang 2008 trafen sich Physiotherapeuten aus ganz Europa in Oberursel, um sich fortzubilden, alte Freunde zu treffen, neue Freunde zu finden und gegenseitig Erfahrungen auszutauschen.


Quelle:
DOSB-Presse Nr. 41 / 7. Oktober 2008, S. 30
Der Artikel- und Informationsdienst des
Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)
Herausgeber: Deutscher Olympischer Sportbund
Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt/M.
Tel. 069/67 00-255
E-Mail: presse@dosb.de
Internet: www.dosb.de

veröffentlicht im Schattenblick zum 14. Oktober 2008

 


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